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Blockheizkraftwerk mit Holzhackschnitzel



Blockheizkraftwerke (BHKW), das sind Kraftwerke, die für ein einfaches Prinzip stehen: Bei der konventionellen Stromerzeugung gehen zwei Drittel der eingesetzten Energie (in Form von Erdöl, Kohle, Uran oder Gas) als Wärme verloren. Bei der Kraft-Wärme-Kopplung wird dagegen der übliche "Wärmeabfall" tatsächlich zum Heizen genutzt. Solche eher kleine bis mittlere Kraftwerke, die unter Umständen nur einen Häuserblock mit Wärme versorgen, nennt man folglich "Blockheizkraftwerk".


Blockheizkraftwerken (BHKW) verfügen eine besondere Wirtschaftlichkeit. BWKW werden öffentlich gefördert. Das geht auf das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz, kurz KWK, welches seit dem 01.01.2009 eingeführt wurde, zurück. Wird eine umfassende Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vorgenommen, konkret inklusiver aller Betriebs- und Investitionskosten für die Bereiche Brennstoff, Wartung und Abschreibung, bzw. den Strom- und Wärmeerlösen und den entsprechenden Einsparungen in diesem Bereich, ist eine Geldanlage in den BHKW-Bereich lohnend und sehr lukrativ. Als zusätzliche Sicherheit darf dabei das erneuerbare Energiegesetz (EEG) durchaus angesehen werden. Dieses Konzept der erneuerbaren Energien ist recht modern und neuartig, das bedeutet, ein Konzept mit einer langen Zukunft. Auf 20 Jahre hinaus besteht die Garantie des Stromabnahmepreises. Der Nachschub beispielsweise an Pflanzenöl ist ebenfalls auf über 15 Jahre vertraglich gesichert. Durch die Abnahmeverpflichtung der Netzbetreiber ist die Stromerzeugung deutlich risikoärmer als andere Anlagebereiche. Hinzu kommen weitere steuerliche Vergünstigungen (Afa, Mehrwertsteuerrückerstattung u.a.m.), die noch zusätzliche positive Effekte entwickeln, wie auch die Inflationssicherheit. Verschiedene Anbieter in diesem Bereich bieten derzeit eine Rendite von etwa 5-8% an, andere gehen sogar darüber hinaus.


Das bedeutet, der Einsatz eines BHKW ist sinnvoll, lukrativ und auf Dauer seriös gesichert. Insbesondere, wenn dieses Kraftwerk nicht nur herkömmlich mit Gas beispielsweise betrieben wird, sondern mit regenerativer Energie, konkret mit Holz oder vielmehr mit Holzhackschnitzel. Beim Verbrennen fossiler Brennstoffe wird Kohlendioxid (CO2) freigesetzt. Dieses Gas ist hauptsächlich für den sogenannten „Treibhauseffekt“ verantwortlich. Auch beim Verbrennen von Holz wird CO2 freigesetzt, doch im Vergleich zu anderen Brennstoffen, wie Kohle, Erdöl oder Erdgas, wird das vom verbrannten Holz freigesetzte Kohlendioxid vom anderen wachsenden Holz wieder gebunden, indem die komplizierte chemische Prozedur der Photosynthese dieses CO2 aus der Luft aufnimmt, bindet und entsprechend innerhalb des Prozesses nutzt. So entsteht ein Kreislauf, denn das von den Bäumen freigesetzte CO2 wird vollständig wieder absorbiert und ist demnach nicht schädlich für die Umwelt. Im Übrigen setzen Bäume CO2 ebenso frei, wenn sie zum Beispiel nicht genutzt werden, sondern im Wald sich selber überlassen bleiben. Andere Bäume nehmen aber dieses freigesetzte CO2 wieder wie oben beschrieben vollständig auf. Ein großer Vorteil beim Einsatz des Holzes als Brennstoff. Gleichzeitig herrscht, im Vergleich zum Erdöl, einem fossilen Brennstoff, welches nur begrenzt weltweit vorhanden ist, keine Holzknappheit, da dieser Brennstoff ständig nachwächst.