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Unfallversicherung


Wissenswertes zur Unfallversicherung

In Deutschland gibt es sowohl eine gesetzliche als auch eine private Unfallversicherung. Die gesetzliche Unfallversicherung unterliegt der Sozialversicherung und sichert Arbeitnehmer gegen Arbeitsunfälle und berufliche Krankheiten ab. Hierdurch sollen Arbeitnehmer entschädigt werden und eine Möglichkeit geschaffen werden, den ursprünglichen Gesundheitszustand wiederherzustellen.

Eine private Unfallversicherung sichert zusätzlich auch Unfälle ab, die im privaten Rahmen passieren können. Hier zählen zum Beispiel Sportunfälle aber auch viele andere Arten von Unfällen dazu, die nicht im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses auftreten können.

Sinn und Zweck dieser Versicherung ist es, den Versicherungsnehmer im Falle eines Unfalls vor finanziellen Problemen zu schützen und nötige Behandlungen möglich zu machen. Wichtig ist, dass der Lebensunterhalt auch im Versicherungsfall beglichen werden kann und man auch im Falle einer eventuell bleibenden Invalidität finanziell abgesichert ist.



Welche Möglichkeiten zur privaten Unfallversicherung gibt es?

Unzählige Varianten und Zusatzoptionen lassen einen Versicherungsnehmer schnell den Überblick verlieren. Die Versicherung kann ganz auf den individuellen Bedarf und auf persönliche Wünsche zugeschnitten werden, was eine Beratung fast unumgänglich macht. Ob eine Einzelversicherung, eine für das Kind oder die ganze Familie, alles ist möglich in diesem weit gefächerten Bereich.

Auch die Möglichkeit bestimmte Krankheiten mitzuversichern besteht. Wer eine Versicherung abschließt, der hat die Wahl zwischen einer Einmalzahlung oder monatlichen Beträgen, auf die im Versicherungsfall zurückgegriffen wird. Auch bei den Auszahlungen bestehen verschiedene Möglichkeiten. Ob monatliche Beträge, die Zahlung in einer kompletten Summe oder eine Mischung aus beiden Varianten. Wer Invalidität in der Unfallversicherung mit einbezogen hat, der kann die Bezahlung je nach Schwere der Verletzung individuell anpassen.

Auch Leistungen im Todesfall sind denkbar, um seine Familie in diesem Fall abzusichern. Als weitere Optionen stehen Zahlungen zur gesundheitlichen Förderung zur Verfügung, hierbei handelt es sich beispielsweise um Kurkostenzuschüsse, Krankenhaustagegeld oder kosmetische Operationen. Wenn ein Unfall eine Bergung mit sich bringt, kann auch dies von der Versicherung übernommen werden.



Warum lohnt sich eine private Unfallversicherung?

Auch wenn sie nicht oft vorkommen, aber Unfälle können schnell schlimme Folgen auf das Leben des Betroffenen haben, nicht nur gesundheitlich, sondern auf finanziell. Daher lohnt es sich in jedem Fall, sich mit dem Thema private Unfallversicherung zu beschäftigen. Die Versicherung tritt für durch einen Unfall verursachte Kosten und im Falle von Verletzungen ein.

Ob Einmalzahlung oder monatliche Zahlungen, anfallende Kosten können weiterhin bezahlt werden, nötige Umbaumaßnahmen oder Anschaffungen erfordern keine zusätzliche Kreditaufnahme. Der Versicherungsnehmer kann sich ganz auf seine Genesung konzentrieren. Auch Todesfallleistungen sind möglich, um für die Zukunft seiner Familie zu sorgen. Im Pflegefall können sich Verwandte um die Betreuung kümmern, ohne dabei selbst in finanzielle Schwierigkeiten aufgrund eines Verdienstausfalls zu kommen.

Eine Unfallversicherung ist also in vielen Bereichen eine sinnvolle Versicherung, mit der man sich auf jeden Fall auseinandersetzen muss, um für seine Zukunft eine Absicherung zu schaffen, die im schlimmsten Fall auch einspringt.



Berechnungsbeispiele für eine Unfallversicherung