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Wasserfonds mit Turbinenantrieb


Wer in einem Umweltfonds investiert, legt sein Vermögen in Energien, die umweltgerecht und umweltfreundlich und dadurch entsprechend erneuerbar sind. In Wasserfonds zu investieren bedeutet in zum Beispiel in Beteiligungen an einem Wehr zu investieren. Ähnlich verhält es sich, wenn Wasserenergie mit Turbinenantrieb in Anlagen genutzt und eingesetzt wird. Es bestehen konkret etliche verschiedene Anlagemöglichkeiten. Beispielsweise kann mittels des Fonds in eine oder alle Wasserkraftanlagen des Wehres investiert werden, oder aber man investiert nur in eine einzelne Turbine verschiedener Wehre. Welche Anlageform auch gewählt wird, mittels des EEG, des Erneuerbaren-Energie-Gesetzes, wird die Produktion des Strom per Wasserkraft auf zwanzig Jahre hin staatlich gefördert.


Typische Bestandteile eines solchen Wasserfonds sind für gewöhnlich:

a) die Auswahl der Investition in die Anlagenart (Erwerb mehrerer Wehre, Erwerb der Turbinen mehrerer Wehre u.a.m.),

b) öffentliche Förderung für 20 Jahre mittels EEG,

c) entsprechender 20-jähriger Herstellervertrag zur Wartung der Anlagen,

d) eine monatliche Vorabausschüttung ist ebenfalls Teil des Angebots, Mindestbeteiligungen ab 20.000,- EUR,

e) Interessenten können sich vorab per Internet eine Beteiligung reservieren lassen, hierzu bieten die meisten Anbieter entsprechende Reservierungsscheine im Netz an.


Wer in einem geschlossenen Wasserfonds investiert, legt sein Vermögen in einem geschlossenen Umweltfonds an und damit in eine Wasserkraftanlage. Kapitalanleger gehen eine Beteiligung als direkter Kommanditist an einer Fondsgesellschaft eines Wasserfonds ein. Konkret wird somit mittels der Fondsgesellschaft direkt in eine oder mehreren Wasserkraftanlagen investiert. Entsprechend dieser Beteiligung profitiert der Anleger auch an den Erträgen dieser Wasserkraftanlage, die mit der Stromerzeugung generiert werden. Das EEG sichert mit der öffentlichen Förderung diesen Fonds und die Produktion des Stroms langfristig für zwei Dekaden ab.


Sichere Fonds streuen das Risiko in mehrere Investitionsobjekte, beispielsweise durch den Ankauf diverser Wasserkraftanlagen an diversen Wehren. So werden mittels der Stromerzeugung die notwendigen Erträge erwirtschaftet. Durch eine solche Streuung werden Risiken deutlich minimiert. Falls eine solche Streuung nicht möglich ist, empfiehlt sich stattdessen die Investition in eine Mischung von Turbinen diverser Wehren. Dahinter steht immer die Absicht der Streuung und damit der Risikominimierung. Andernfalls bietet sich auch die Möglichkeit an, in ein einzelnes, vollständiges Wehr zu investieren. Dabei werden einzelne Turbinen vollständig zu einem konkreten Preis erworben. Innerhalb dieses einen Preises sind alle anderen notwendigen Kosten bereits enthalten, wie Genehmigungskosten, mögliche Gutachterkosten, Umbau- und Einbaukosten, Kosten des Vertriebs, Anschlusskosten an den Energieversorger und andere Kosten mehr. Mit dieser Maßnahme werden mögliche Preiserhöhungen und die Risiken einer solchen Erhöhung ausgeschlossen. Weitere sinnvolle und nutzbringende Auflagen und Bedingungen die Turbinen betreffend können ebenfalls abgeschlossen werden.